Die Atari ST-Serie ist sehr umfangreich und es gab viele Modelle und Varianten. Diese Übersicht soll ein wenig Durchblick über alle produzierten Geräte verschaffen!
Allgemein lässt sich folgendes sagen: Zuerst kommt eine meist aufgerundete Zahl die den Speicher ungefähr angibt. So hat ein Atari mit 256 KB Speicher, die Bezeichnung 260, einer mit
512 KB Speicher heißt 520 und einer mit 1024 KB Speicher dann 1040. Dies lässt sich dann fortsetzen, einen 2080 gab es allerdings nur sehr kurz und ein 4160 existierte nur als Prototyp.
Dann folgt die Bezeichnung der ST Serie. ST bedeutet Sixteen/Thirtytwo, was soviel wie 16/32 bedeutet (da es eine Mischung aus 16 und 32 Bit System ist). Der Atari TT ist nur 32 Bit, also
Thirtytwo/Thirtytwo. Danach können optional folgende Buchstaben folgen:
M = Modulator, ein TV-Modulator ist eingebaut mit einem HF-Antennen-Anschluss
F = Floppy, ein Diskettenlaufwerk ist im Gehäuse integriert.
E = Extended, was auf verbesserte Hardware schließen lässt
Ein 1040 STFM hat also 1024 KB Speicher, ist ein 16/32 Bit System und hat sowohl einen TV-Modulator als auch ein Diskettenlaufwerk integriert. Eigentlich nicht so schwer, wären dann nicht noch einige Modelle, die eine verwirrende Bezeichnung erhalten haben. Alle Modelle sind unten aufgelistet und beschrieben!
war zuerst mit 256 KB geplant. Die reichten aber nicht aus und da die Werbungen schon gedruckt waren, kam dieses Modell nur kurz auf den Markt, hatte dann aber auch 512 KB RAM. Das Betriebssystem TOS musste wie beim ersten Amiga von Diskette geladen werden. Als dieses ausgereift war, wurde es in spätere Modelle fest eingebaut. Der Computer war ähnlich zu 8 Bit Computern und hatte Laufwerk und Netzteil extern. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 520 ST+!
520ST (1985-1986)
Wie der Atari 260 ST, allerdings war dieser immer mit 512 KB geplant und wurde längere Zeit verkauft. Auch hier war TOS anfangs auf Diskette. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 520 ST+!
520STM (1985-1989)
Der 520STM war ein, wie der Name vermuten lässt, 520ST mit eingebautem HF-Modulator (Antennenanschluss zum Anschluss an einen Fernseher). Auch das TOS war hier immer fest eingebaut. Später wurde dieses Modell in 520ST umbenannt und hat diesen ersetzt.
520ST+ (1985-1987)
Etwas verwirrende Bezeichnung hat der 520ST+: Er hat statt 512 KB RAM eigentlich 1024 KB RAM (also 1 MB) eingebaut und müsste daher 1040 heißen. Ansonsten gleich mit dem 520ST. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 520 ST+!
520STF (1986-1987)
Der 520STF hatte ein eingebautes 3½-Zoll-Diskettenlaufwerk. Durch das Laufwerk musste das Gehäuse vergrößert werden und so konnte auch das Netzteil integriert werden.
520STFM (1986-1987)
Der 520STFM ist wie der 520STF, hat jedoch zusätzlich noch einen HF-Modulator zum Anschluss an einen Fernseher integriert.
1040STF (1986-1989)
Hier wurden 1 MB RAM sowie ein Diskettenlaufwerk eingebaut. Das Gehäuse entspricht dem des Atari 520 STF/STFM. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 1040 STf!
1040STFM (1986-1992)
Dieses Modell ist wie der 1040STF, hat jedoch zusätzlich noch einen HF-Modulator zum Anschluss an einen Fernseher integriert.
2080ST (1986)
Dieses Modell wurde nur kurz und selten verkauft und hat 2 MB RAM. Trotz des fehlenden F im Namen hat er ein eingebautes 3½-Zoll-Diskettenlaufwerk.
Mega ST (1987-1991)
Ein 1040 ST im Desktop-Gehäuse und abgesetzter Tastatur. Speicher-Stufen waren 1, 2 oder 4 MB RAM. Außerdem besaß dieser Atari ST erstmals einen Blitter Chip.
1040STE (1989-1994)
Ein erweiterter 1040 ST mit erweiterter Farb- und Soundeigenschaften. Auch ein Blitter ist nun eingebaut. Neues TOS und einfache Speichererweiterung bis 4 MB möglich. Das Diskettenlaufwerk und das Netzteil ist integriert.
520STE (1989-1991)
Entspricht dem 1040STE, hat jedoch nur 512 KB RAM.
TT030 (1990-1994)
Dies ist eigentlich schon ein Nachfolger der ST-Serie. Der Atari TT030 hatte eine Motorola 68030 CPU und ist damit ein 32 Bit Computer. Er war für den professionellen Einsatz konzipiert und arbeitete mit 32 MHz (CPU, der Rest mit 16 MHz).
Mega STE (1991-1994)
Der Atari MegaSTE ist eine erweiterte Desktop-Variante des Atari 1040 STE. Er löste den Mega ST ab und sollte die Lücke zwischen dem günstigen 1040 STE und dem teuren High-End-Modell TT030 schließen.
Falcon 030 (1992-1994)
Der Falcon hatte eine mit 16 MHz getaktete Motorola 68030 CPU. Er sollte den 1040 STE ablösen, hatte allerdings eine zu dem Zeitpunkt veralterte Hardware und konnte sich gegen leistungsstärkere und billigere PCs nicht durchsetzen. Er war Ataris letzter Heimcomputer. Er sah aus wie ein Atari 1040 STE, die Farbe der Tasten wechselte von weiß auf dunkelgrau.
Bezeichnung
Allgemein lässt sich folgendes sagen: Zuerst kommt eine meist aufgerundete Zahl die den Speicher ungefähr angibt. So hat ein Atari mit 256 KB Speicher, die Bezeichnung 260, einer mit
512 KB Speicher heißt 520 und einer mit 1024 KB Speicher dann 1040. Dies lässt sich dann fortsetzen, einen 2080 gab es allerdings nur sehr kurz und ein 4160 existierte nur als Prototyp.
Dann folgt die Bezeichnung der ST Serie. ST bedeutet Sixteen/Thirtytwo, was soviel wie 16/32 bedeutet (da es eine Mischung aus 16 und 32 Bit System ist). Der Atari TT ist nur 32 Bit, also
Thirtytwo/Thirtytwo. Danach können optional folgende Buchstaben folgen:
M = Modulator, ein TV-Modulator ist eingebaut mit einem HF-Antennen-Anschluss
F = Floppy, ein Diskettenlaufwerk ist im Gehäuse integriert.
E = Extended, was auf verbesserte Hardware schließen lässt
Ein 1040 STFM hat also 1024 KB Speicher, ist ein 16/32 Bit System und hat sowohl einen TV-Modulator als auch ein Diskettenlaufwerk integriert. Eigentlich nicht so schwer, wären dann nicht noch einige Modelle, die eine verwirrende Bezeichnung erhalten haben. Alle Modelle sind unten aufgelistet und beschrieben!
Liste
260ST (1985-1986)
war zuerst mit 256 KB geplant. Die reichten aber nicht aus und da die Werbungen schon gedruckt waren, kam dieses Modell nur kurz auf den Markt, hatte dann aber auch 512 KB RAM. Das Betriebssystem TOS musste wie beim ersten Amiga von Diskette geladen werden. Als dieses ausgereift war, wurde es in spätere Modelle fest eingebaut. Der Computer war ähnlich zu 8 Bit Computern und hatte Laufwerk und Netzteil extern. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 520 ST+!
520ST (1985-1986)
Wie der Atari 260 ST, allerdings war dieser immer mit 512 KB geplant und wurde längere Zeit verkauft. Auch hier war TOS anfangs auf Diskette. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 520 ST+!
520STM (1985-1989)
Der 520STM war ein, wie der Name vermuten lässt, 520ST mit eingebautem HF-Modulator (Antennenanschluss zum Anschluss an einen Fernseher). Auch das TOS war hier immer fest eingebaut. Später wurde dieses Modell in 520ST umbenannt und hat diesen ersetzt.
520ST+ (1985-1987)
Etwas verwirrende Bezeichnung hat der 520ST+: Er hat statt 512 KB RAM eigentlich 1024 KB RAM (also 1 MB) eingebaut und müsste daher 1040 heißen. Ansonsten gleich mit dem 520ST. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 520 ST+!
520STF (1986-1987)
Der 520STF hatte ein eingebautes 3½-Zoll-Diskettenlaufwerk. Durch das Laufwerk musste das Gehäuse vergrößert werden und so konnte auch das Netzteil integriert werden.
520STFM (1986-1987)
Der 520STFM ist wie der 520STF, hat jedoch zusätzlich noch einen HF-Modulator zum Anschluss an einen Fernseher integriert.
1040STF (1986-1989)
Hier wurden 1 MB RAM sowie ein Diskettenlaufwerk eingebaut. Das Gehäuse entspricht dem des Atari 520 STF/STFM. Mehr Informationen zu diesem Modell auf der Seite des Atari 1040 STf!
1040STFM (1986-1992)
Dieses Modell ist wie der 1040STF, hat jedoch zusätzlich noch einen HF-Modulator zum Anschluss an einen Fernseher integriert.
2080ST (1986)
Dieses Modell wurde nur kurz und selten verkauft und hat 2 MB RAM. Trotz des fehlenden F im Namen hat er ein eingebautes 3½-Zoll-Diskettenlaufwerk.
Mega ST (1987-1991)
Ein 1040 ST im Desktop-Gehäuse und abgesetzter Tastatur. Speicher-Stufen waren 1, 2 oder 4 MB RAM. Außerdem besaß dieser Atari ST erstmals einen Blitter Chip.
1040STE (1989-1994)
Ein erweiterter 1040 ST mit erweiterter Farb- und Soundeigenschaften. Auch ein Blitter ist nun eingebaut. Neues TOS und einfache Speichererweiterung bis 4 MB möglich. Das Diskettenlaufwerk und das Netzteil ist integriert.
520STE (1989-1991)
Entspricht dem 1040STE, hat jedoch nur 512 KB RAM.
TT030 (1990-1994)
Dies ist eigentlich schon ein Nachfolger der ST-Serie. Der Atari TT030 hatte eine Motorola 68030 CPU und ist damit ein 32 Bit Computer. Er war für den professionellen Einsatz konzipiert und arbeitete mit 32 MHz (CPU, der Rest mit 16 MHz).
Mega STE (1991-1994)
Der Atari MegaSTE ist eine erweiterte Desktop-Variante des Atari 1040 STE. Er löste den Mega ST ab und sollte die Lücke zwischen dem günstigen 1040 STE und dem teuren High-End-Modell TT030 schließen.
Falcon 030 (1992-1994)
Der Falcon hatte eine mit 16 MHz getaktete Motorola 68030 CPU. Er sollte den 1040 STE ablösen, hatte allerdings eine zu dem Zeitpunkt veralterte Hardware und konnte sich gegen leistungsstärkere und billigere PCs nicht durchsetzen. Er war Ataris letzter Heimcomputer. Er sah aus wie ein Atari 1040 STE, die Farbe der Tasten wechselte von weiß auf dunkelgrau.
TOS-Chips
Es gibt TOS auf sechs, vier und zwei Chips. Im Falle von zwei Chips wird der Socke lU4 und U7 verwendet. Untenstehend eine Liste der verwendeten Sockel-Steckplätze.
| 520/1040 | 1040 | Mega | ROM |
|---|---|---|---|
| U2 | U48 | U3 | HI 2 |
| U3 | U59 | U6 | HI 1 |
| U4 | U63 | U9 | HI 0 |
| U5 | U53 | U4 | LO 2 |
| U6 | U62 | U7 | LO 1 |
| U7 | U67 | U10 | LO 0 |
