Nintendo NES
Das in Japan als "Famicom" bekannte Gerät kam 1986 als "Nintendo Entertainment System" bzw. NES auf den Markt. Die 8 Bit Spielekonsole sollte eigentlich von Atari vermarktet werden,
doch durch die Übernahme durch Jack Tramiel und den Fokus auf Computer, wurde aus dem Projekt nichts. Also produzierte und vermarktete Nintendo das NES auch in Europa selbst. Das NES
belebte den durch die erfolgreichen Heimcomputer wie C64 zusammengebrochenen Videospielemarkt. Das alte Atari 2600 war zwar als eine der wenigen Konsolen immer noch erfolgreich, die Technik
von 1977 hingegen veraltet. Auch das ältere, durch den Erfolg des NES ausgelieferte Atari 7800, war nicht konkurrenzfähig. So zog sich Atari - vormals klarer Marktführer im Konsolenbereich -
immer weiter aus dem Geschäft mit Konsolen zurück und verlor Marktanteile. Nintendo konkurrierte hauptsächlich gegen das Master System von Sega und setzte sich auch dank bekannter Spiele
mit den Figuren Mario und Zelda sowohl gegen Atari als auch Sega durch. Es war sehr erfolgreich und erreichte weltweite Verkaufszahlen von 61,79 Millionen Stück.
Der Nachfolger ist das zum NES inkompatible SNES ("Super Nintendo Entertainment System"). In Japan ist das NES als Famicom ("Family Computer") bekannt, welches schon 1983 erschien und komplett anderes Design sowie fest verbundene Controller aufweist.
Das NES hat ein eckiges Design, wirkt aber größer, als es tatsächlich ist. An der Front findet man Power Schalter mit LED sowie einen Reset-Taster. Rechts vorne können zwei
NES Controller angeschlossen werden. Der Modulport ist von der Klappe verdeckt, auf der sich das Logo befindet.
Hier gut zu sehen ist die Klappe, die normalerweise den Modulport verdeckt. Das Modul wird eingesteckt und anschließend nach unten gedrückt, bis es einrastet. Tritt ein Fehler oder
Kontaktproblem auf, blinkt die Power LED an der Front. Auch gibt es einen Sicherheitsschalter, der die Konsole abschaltet, sollte man das Modul im angeschaltetem Zustand herausnehmen
wollen. Zum Herausnehmen des Moduls drückt man es kurz nach unten. Durch eine Feder wird das Modul angehoben und kann somit wieder nach vorne herausgezogen werden.
An der Rückseite befindet sich der Anschluss für das externe Netzteil sowie der TV-Modulator (Antennen-Ausgang). Rechts gibt es zwei Cinch Buchsen mit Composite Video und Audio (Mono).
An der Unterseite gibt es einen silbernen Typenschild-Aufkleber sowie einen Erweiterungsport unter einer Abdeckung. Die Idee, Kabel oder ähnliches durch drei schon in der Konsole vorhandene
Ausnehmungen nach außen zu führen, ist gut.
Der Klassiker unter den Joypads: Eckig wie die Konsole und der Beginn der Zeit, als Pads die Joysticks verdrängten. Links ein Steuerkreuz, rechts zwei Aktionstasten. Mittig sitzen
Start und Select Knöpfe.
Das NES Max Pad von Nintendo ist moderner gestaltet und hat eine ergonomische Form. Zu den normalen Aktionstasten gibt es auch eine Autofeuer Funktion. Außerdem wurde das Steuerkreuz
gegen das sogenannte Cycloid ersetzt. Es ist eine Scheibe, welche sich frei bewegt und keine Rückstellung in die Mittelstellung aufweist. Man schiebt es in die gewünschte Richtung und
wenn man darauf drückt, wird der Kontakt ausgelöst. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Das Arcade-Joyboard mit dem Namen "NES Advantage" ist sehr flach, bietet aber leider keine Mikroschalter. Dafür gibt es zwei Ancshlüsskabel zum Umschalten zwischen Spieler 1 und Spieler 2, eine
regelbare Dauerfeuer-Funktion mit LED-Anzeige sowie eine Slow-Funktion, die nichts anderes macht, als den Start-Button mit Autofeuer zu belegen.
Das NES "Four Score" ist ein 4-Spieler-Adapter. Es wird an beide Joystick-Anschlüsse des NES gesteckt und stellt zwei weitere Ports zu Verfügung. Spiele müssen diese Erweiterung unterstützen.
Man kann mittels Schalter zwischen zwei bzw. vier Spieler umschalten. Außerdem besitzt es eine Autofeuer-Funktion.
Die Lightgun für Nintendo NES wurde unter dem Namen "Zapper" verkauft. Das Gerät war sowohl in grau als auch in orange erhältlich. Sie benötigt spezielle Module und funktioniert technisch
bedingt nur an Monitoren oder Fernseher mit Röhre.
Hier die Verpackung des Nintendo NES. Es wird klar für die ganze Familie beworben. Super Mario ist sowohl rechts unten als auch am Monitor zu sehen. An der Oberseite sind weitere Zubehörteile
abgebildet, so das MAX Pad und der Zapper.
3D Modell
Dieses 3D Modell wurde NICHT von mir erstellt. Ich habe es lediglich bearbeitet und zu diesem 3D Modell verarbeitet. Sie sind frei Downloadbar von Google SketchUp Usern, alle Rechte liegen bei:
Technische Daten
| Erscheinungsjahr: | 1983 (Japan, Famicom) 1986 (Europa, NES) |
| Gebaut bis: | 1995 |
| Ca. Neupreis: | € 150 |
| Prozessor/Takt: | Ricoh 2A03 (MOS 6502) (1,77 MHz) |
| Arbeitsspeicher: | 2 KB |
| Betriebssystem: | - |
| Grafikchip: | Ricoh RP2C07 |
| max. Auflösung: | 256×240 |
| Farben: | 52 |
| Soundchip: | in CPU integriert |
| Sound: | 5 Stimmen, mono |
| Maße: | 255 x 202 x 85 mm |
| Anschlüsse: | Netzteil Composite Video (Cinch) Mono Audio (Cinch) RF Modulator 2x Controller |
| Erweiterungen intern: | keine |
| Verkaufszahlen: | 61,79 Millionen |
| Rarität: | ![]() |
Sammlung
Die abgebildeten Geräte befinden sich in der Sammlung!
Zwei NES befinden sich seit 2010 in der Sammlung.
Zwei NES befinden sich seit 2010 in der Sammlung.
Dazu passend
Passende Erweiterungen für die Konsole NES:
- keine in der Sammlung
- keine in der Sammlung


