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Quickshot Joysticks
Wegwerf-Joy oder Technik-Vorreiter?

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Der Quickshot-Joystick (auch manchmal unter dem Namen QuickJoy vertrieben) war eine günstigere Alternative zum weit verbreiteten Competition Pro Joystick. Der QuickShot war preisgünstiger, aber nicht so robust. Es gibt Varianten ganz ohne und auch mit Mikroschalter. Statt Standard-Mikroschalter aus der Industrie, wie im Competition Pro eingesetzt, wurden hier spezielle, billigere Schalter verbaut. Ein weiterer Unterschied ist die Ergonomie. QuickShot war einer der ersten Joystick-Hersteller, der ergonomisch geformte Joysticks produzierte. Außerdem gibt es auch oft Zusatzfunktionen wie Autofeuer oder Umschalter zwischen den damals erhältlichen Systemen. Von QuickShot wurden auch Mäuse, Trackballs und anderes Zubehör wie Fußpedale vertrieben. Bis 1988 wurden 15 Millionen Joysticks weltweit verkauft. Die Firma QuickShot hat nach eigenen Angaben weltweit über 42 Millionen Joysticks verkauft!



Gut zu erkennen ist die ergonomische Form des QuickShot-Joysticks. Wie viele Joysticks damals ist auch dieser dunkel mit roten Feuertasten. Die beiden Tasten haben dieselbe Funktion.


Hinten gut zu sehen ist der Schalter für das Autofeuer. Schaltet man ihn nach oben wird das Autofeuer eingeschaltet.


Hier der Aufdruck "for professional players" (für professionelle Spieler). Dies ist ein wenig eine Andeutung an die verbauten Mikroschalter, die aber nicht so stabil sind wie die vom Competition Pro Joystick.


An der Unterseite gibt es vier Saugfüsse, die auch bei schnellen Spielen den Joystick sicher am Tisch halten sollen. Außerdem kann man verschiedene Systeme aussuchen, mit denen der Joystick kompatibel ist: Atari/Commodore, MSX, Amstrad oder Sega.


Hier ein einfach ausgeführter, billiger QuickShot. Dieser hat keine Schalter und kein Autofeuer. Präzise Richtungskommandos sind nur schwer möglich. Auch ist er nicht so robust.


Er sieht dem oberen Modell sehr ähnlich, hat jedoch keinen Autofeuer-Schalter und einen runden Knopf an der Oberseite.


Der rote QuickShot II Turbo hat Mikroschalter eingebaut. Hinten ist ein Schalter, mit dem man die Modi normal, Autofeuer und CPC464 (ein Computer der Firma Amstrad) wählen kann.


Ein weiteres Bild von vorne. An der Seite sind Gummi-Teile. Vorne die "Hutze" wie an einer Motorhaube. Das Gehäuse ist recht auffällig und hebt sich von dem meist dunklen Joystick-Gehäuse dieser Zeit gut ab.


Hier ein weiterer Quick Shot Joystick. Er verwendet keine Microschalter sondern Knackfrösche an den Fire-Button und einfache Kontaktschalter für die Richtungen.


Später erschien die PC Version namens "Quick Shot PC Stick QS-189" (für PC-Gameport, weiß/rot). Er entspricht dem "Quick Shot PYTHON 1M QS-137F", der einen Atari-kompatiblen Anschluss hatte. Während man wie beim C64 Modell Mikroschalter erwartet, muss sich an den Joystick ohne Mikroschalter gewöhnen. An der Rückseite gibt es auch einen Autofeuer-Schalter. Mehr Informationen gibt es auf der PC-Joystick-Seite.
3D Modell
Dieses 3D Modell wurde NICHT von mir erstellt. Ich habe sie ledichlich bearbeitet und zu diesem 3D Modell verarbeitet. Es ist frei Downloadbar von Google SketchUp Usern, alle Rechte liegen bei:

© Commodore 64 (QuickShot) von KierovNick




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Dazu passend
Passende Computer für Quickshot Joysticks:
- viele 8 und 16 Bit Computer - PCs mit Gameport
© 2010-2013, Stefan Egger.
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