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C2N 1530 1531 (1540) 1541 1541-II 1551 1570 1571 1581
Zubehör
1351 Maus 1081 Monitor 1084 Monitor 1084 S Monitor 1702 Monitor 1802 Monitor 1520 Plotter MPS-1270A Drucker Commodore-Joystick Atari-Joystick Competition Pro-Joystick QuickShot-Joystick
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Modelle Erste Schritte BASIC Bürocomputer Seltene Computer Innovationen und Fehler C264 Serie MOS Technologies
Amiga
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Konsolen
CDTV CD32
Laufwerke
1010 1011 1411 570 590 1060 Sidecar 1241 Q-Drive GVP A530 (560) (1020) (3070)
Zubehör
Maus A10 Lautsprecher A520 TV Modulator A1000 TV Modulator 1081 Monitor 1084 Monitor 1084 S Monitor 1942 Monitor M1438 S Monitor MPS 1270-A Drucker Atari-Joystick Competition Pro-Joystick QuickShot-Joystick
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Modelle Erste Schritte Kickstart Workbench CD-Produkte Innovationen und Fehler
Atari
Computer
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Konsolen
2600 XE GS Lynx Jaguar (7800)
Laufwerke
1010 1050 XC12 SF314/354 PCF554 SH204 SH205, Megafile 30/60 Megafile 44 (XF551)
Zubehör
1027 Drucker STM1 Maus SM 124 Monitor SM 144 Monitor SC 1224 Monitor Atari-Joystick Competition Pro-Joystick QuickShot-Joystick
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Sony
PS 1 / PS one PS 2 PS 3 PSP PS Vita
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Commodore Amiga CDTV
Multimedia-Talent

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Das CDTV ist der erste Computer der Welt, der serienmäßig ein CD-Laufwerk eingebaut hatte. Es wurde als Multimedia-Maschine 1991 von Commodore vorgestellt. Es soll laut Commodore-Werbung Leute begeistern, die mit einem Computer oder Amiga nichts zu tun haben wollen. Die Bedienung soll einfach sein, durch die CD neue Möglichkeiten der Animation, des Tons und der Grafik verwirklicht werden. Es soll bevorzugt im Wohnzimmer stehen und unbemerkt aus dem TV eine Multimedia-Zentrale werden lassen. Es soll, wie Commodore sagt, der "Videorecorder der 90er" werden. Dazu wurde extra ein spezielles Entwicklungs-Team gegründet, darunter auch Nolan Bushnell, der Gründer von Atari. Und obwohl das am gesamten Gerät keinen Vermerk darauf gibt, ist das CDTV ein Amiga. Genauer gesagt ein weiterentwickelter, besonderer Amiga 500. Mit 1 MB RAM, neuem Startbildschirm und eingebautem CD-Player, CD-Laufwerk und Display für Uhrzeit erweitert. Ich denke, dass der Grund für das Fehlen des Amiga-Bezugs sich einfach daraus erklären lässt, da Commodore selbst kaum mehr aktuelle Rechner hatte (verkauften nur noch C64) und das CDTV nicht als "komplizierten" Amiga vermarkten wollte. Der Name CDTV leitet sich nicht aus einer Verbindung von CD und Fernseher ab sondern steht für "Commodore Dynamics Total Vision". Eine Vision war es, denn kabellose Mäuse und Controllern sowie Flashkarten, CDs und einfache Bedienung waren damals nicht selbstverständlich. Das, was heute selbstverständlich erscheint, war damals sehr fortschrittlich und etwas Besonderes. Leider war es zu teuer und das Konzept wurde nicht wie gewünscht angenommen. So blieb das CDTV weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl es sich zum Beginn besser als der A500 verkaufte.

Technisch ähnlich ist der Amiga 500 bzw. A500 Plus, der mit dem CD-Laufwerk A570 zum CDTV kompatibel ist.



Hier ein recht komplettes CDTV-Set bestehend aus CDTV-Grundgerät, Kabelmaus, Tastatur, Controller und Laufwerk CD1411. Alles sehr schon abgestimmt und in edlem Schwarz gehalten.


Damals waren CD-Laufwerke noch nicht so lange am Markt. Beim CDTV wurde ein sogenanntes Caddy-Laufwerk verwendet. Es funktioniert ähnlich wie ein Mechanismus einer 3,5" Diskette. Die CD muss in ein solches Cartridge eingelegt werden. Das Cartridge wird dann in den CDTV eingeschoben. Legt man eine CD ohne Caddy ein, so könnte dies Schäden am CD-Laufwerk verursachen.


Hier zwei der recht komplexen, kabellosen CDTV-Controller. Die Version unten hat einen Umschalter zwischen Maus und Joystick. Der andere oben ist anders: Der rote Ein-/Ausschalter sitzt weiter links. Statt dem Ein-/Ausschalter gibt es einen Knopf für Mouse/Joy-Umschaltung (statt des Schalters). Auf der Fernbedienung gibt es alle Zahlentasten, Enter, Escape, Tasten zum steuern von Audio CDs und der Lautstärke, sowie die Sondertasten Genlock, CD/TV, POWER und Joy/Mouse. Der Controller arbeitet kabellos mit Infrarot, benötigt daher immer Sichtkontakt zum CDTV-Grundgerät. Er benötigt zwei Batterien des Typs "AA". In China gibt es auch seltene Controller mit dem Aufdruck JOS-NET statt dem Commodore-Schriftzug. Wahrscheinlich war diese Firma der Zulieferer und vertrieb das Produkt selbst auch.


Der CDTV-Controller wurde auch von der Firma JOS NET vermarktet. Der JOS-NET Controller unterscheidet sich technisch nicht vom Original. Nur der Aufdruck vorne sowie japanische Zeichen an der Rückseite sind unterschiedlich zum Commodore-Controller. Er funktioniert an allen CDTV.


Hier der kabellose CDTV-Trackball, der unter der Bezeichnung CD1200 verkauft wurde. Er beinhaltet alle Funktionen der CDTV-Fernbedienung. Zusätzlich ist es ein Trackball, der als Maus verwendet werden kann. Oben rechts sind zwei Tasten, welche den Funktionen der Maustasten entspricht. Außerdem sind an der Vorderseite des Gerätes zwei normale Anschlüsse für Joysticks, die beim CDTV fehlen. Somit kann man zwei Controller per Kabel anschließen und die Signale kabellos zum CDTV übertragen lassen. Dazu vorgesehen ist ein kleiner Schalter an der rechten Seite, welche den Trackball einschaltet (er wird, wenn er nicht verwendet wird, automatisch abgeschaltet, um Strom zu sparen). Man kann ihn aber auch mit normalem S-Video-Kabel direkt mit dem CDTV verbinden und somit ohne Batterien betreiben.


Die kabellose IR-Maus CD1252 ist komplett anders als alle anderen Commodore-Mäuse. Diese Form wurde nur hier verwendet und es ist die einzige Originale, kabellose Maus. Es werden zum Betrieb zwei AA-Batterien benötigt. Auch hier wurde an der Seite ein kleiner Schalter angebracht, mit dem man die Maus einschaltet. Wird die Maus nicht verwendet, so wird sie automatisch abgeschaltet, um Strom zu sparen.


Hier die CDTV-Kabelmaus CD1253. Sie entspricht den modernen, runden Amiga Mäuse, hat jedoch einen anderen Anschluss (ähnlich dem eines PS/2 Anschlusses am PC). Es gab auch eine kabellose Maus, die komplett anders aussah und mit Infrarot arbeitete.


Hier das CD1411. Das Laufwerk macht das CDTV zum Amiga 500 kompatibel. Mehr Informationen gibt es auf unserer Infoseite zum CD1411.


Hier die eine der sehr seltenen 265 KB RAM Karten für das CDTV. Eine kleine 3V Knopfzellen-Batterie hält die RAM-Chips unter Strom, damit die Daten bei ausgeschaltetem Gerät oder beim Transport nicht verloren gehen. Diese 256 KB RAM Karte kostete damals halb so viel wie ein CDTV und ist daher sehr selten. Die Karte war in meiner Sammlung, wurde aber verkauft.


Vorne gibt es unter einer Abdeckung unter der Uhr einen weiteren Einschub. Dies ist ein PCMCIA-ähnlicher Einschub. Es gibt dafür nur zwei spezielle Karten, die von Commodore verkauft wurden. Die eine hat 64 KB und die andere hat 256 KB. Normale PCMCIA-Karten sind nicht kompatibel und könnten zu defekten Bauteilen führen.


Die Rückseite des CDTVs, links der Lüfter, der nur im Betrieb leise arbeitet. Unten von links nach rechts gibt es Anschlüsse für Strom, MIDI, eine Erweiterungs-Karte (meist SCSI-Modul) und ein Videomodul (hier gibt es z.B. Antenne/Cinch, Scart oder S-Video-Modul). Oben von links nach rechts: Remote (für Maus oder Joystick), Tastatur, Stereo-Audio, Disk Drive, Seriell, Parallel und RGB-Video. Da das CDTV keine normalen Joystick-Buchsen hat, benötigt man leider einen Adapter.


Innen eine überarbeitete Amiga 500 Platine. Sie sitzt ganz oben, lässt wenig Spielraum für Erweiterungen. Rechts das Netzteil. Unter der Platine gibt es Platz für den Expansion Slot und den Video-Modul-Schacht. Lins oben sitzt der Spezialchip "Denise", rechts daneben zwei CIA. Neben den zwei CIA folgt quer eingebaut oben Paula, darunter Gary und darunter das Kickstart (das sitzt über den Stromanschlüssen). Der quadratische Chip rechts ist DMAC, der für das CD-Laufwerk verwendet wird. Links davon die Boot-Roms (für das CDTV Bild und CD-Treiber). Darunter, der große Chip ist die CPU 68000. Darunter ein Chip von Sharp (für Uhr und Display). Der quadratische Chips links ist Agnus.


Unter der Platine befinden sich weitere Dinge. Links sitzt das Caddy-CD-Laufwerk. Dieses Laufwerk ist nicht mit anderen Typen oder Modellen kompatibel und es muss somit bei einem Defekt gegen exakt dasselbe getauscht werden. Rechts davon, unten in der Mitte, sitzt eine Zusatzplatine, welche den Kartenslot beinhaltet. Nur hier gibt es Platz für eine interne Festplatte, wenn man ein SCSI-Modul eingebaut hat. Darüber an der Rückseite ist noch eine solche Zusatzplatine, es sind die MIDI-Anschlüsse. Rechts daneben ist der Anschluss für den Strom. Weiter rechts sitzt der Lüfter. Darunter befindet sich das Netzteil.
Betriebssystem

Beim Einschalten wird eine Animation mit einer CD gezeigt. Ein Lichtstrahl ergibt - auf eine CD gehalten - das CDTV Logo.


Der Musikplayer wird automatisch beim Einlegen einer Audio-CD gestartet. Er wird später ähnlich auch beim CD32 verwendet.


Die Einstellmöglichkeiten sind übersichtlich zusammengefasst. Man kann die Uhrzeit, die Sprache, die Zeit für den Bildschirmschoner, die Bild-Position, Tastenton sowie Einstellungen für Video und Genlock vornehmen. Ist ein Spiel oder Programm in mehreren Sprachen auf einer CD verfügbar, so wird die gewählte Sprache automatisch verwendet. Die Uhrzeit wird im Display vorne am CDTV angezeigt.
3D Modell
Man kann die Perspektive ändern, zoomen und auch die Beleuchtung verändern. Aufgrund der Fähigkeit, das Modell in 3D drehen zu können, wird ein aktueller Adobe Reader (Version 8.0 oder besser) vorausgesetzt. Man kann die benötigte Software kostenlos von der Herstellerseite herunterladen.

Dieses 3D-Modell ist © Stefan Egger. Ein Teil davon (Anschlüsse, Tasten) ist © APACHE DESIGN.


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Interessantes
Diskettenlaufwerk
Das CDTV ist der einzige Amiga, an dem das erste Diskettenlaufwerk (DF0:) extern angeschlossen wird.

Bootrom
Beim CDTV gibt es neben dem Amiga-Kickstart (meist Version 1.3) auch einen speziellen Bootrom, der die Treiber für das CD-Laufwerk und die Start-Animation enthält. Die Version des Bootroms sieht man beim Startbildschirm links unten (im Stein etwas versteckt). Manche CDTVs färbt sich der Bildschirm anschließend rot. Der rote Bildschirm erscheint ab Version 2.0. Einige Besitzer rüsten auf die neuste 2.30 auf, da man hier auch Kickstart 2.0 oder besser verwenden kann. Der Bildschirm färbt sich nur rot, wenn kein externes Laufwerk angeschlossen ist. Dies ist darin begründet, dass Bootrom 2.30 für das A570, das CDTV-kompatible CD-Laufwerk für den A500, entwickelt wurde. Ein A500 hat immer ein Diskettenlaufwerk eingebaut - im Gegensatz zum CDTV. Daher ist ein Fehlen der Floppy ein Fehler und wird erkannt. Beim CDTV ist kein Floppy verbaut, daher dieses Verhalten.

Prototyp
Es wurde an einem CDTV-CR (Model CD500) gearbeitet. Es ist ein kostenreduziertes (CR = cost reduced) CDTV, das auf A600-Technik basiert und eine eigene SMD-Platine nutzt. Viele Fehler, die beim CDTV gemacht wurden, waren hier beseitigt worden. Es hatte ein internes Diskettenlaufwerk, Kickstart 2.0, ein verbessertes Display mit mehr Informationen sowie ein CD-Laufwerk mit Schublade anstatt des veralteten Caddy-Mechanismus. Leider wurde das Projekt nicht weiter verfolgt, die "Special Projects"-Gruppe aufgelassen und stattdessen die Spielekonsole CD32 entwickelt.
Technische Daten
Erscheinungsjahr: 1991
Gebaut bis: 1992
Ca. Neupreis: € 1100
Prozessor/Takt: MC68000 (7,14 MHz)
Arbeitsspeicher: 1 MB
Betriebssystem: Kickstart 1.3 + CDTV Software/ Workbench
Grafikchip: MOS 8362 "Denise" und MOS 8370 "Agnus"
Auflösung: 640x512
Farben: 4096
Soundchip: MOS 8264 "Paula"
Sound: 4 Stimmen, Stereo
Chipsatz: OCS
Maße: 320 x 428 x 91 mm
Anschlüsse: Strom
Stereo-Audio
RGB Monitor
2xMIDI
Remote
Seriell
Parallel
Disk Drive
2xJoystick
Erweiterung intern: Expansion-Port
Card-Slot (speziell)
Video-Slot (versch. Module)
Verkaufszahlen: 25.800 (Deutschland)
Rarität:
Sammlung
Die abgebildeten Geräte befinden sich in der Sammlung!
Dazu passend
Passendes Zubehör für das CDTV:
- A1010 Diskettenlaufwerk
- A1011 Diskettenlaufwerk
- A1411 Diskettenlaufwerk
- Maus CD 1252
- Maus CD 1253
- Fernbedienung
- Tastatur CD 1221
- Trackball CD 1200
© 2009-2013, Stefan Egger.
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