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1010 1050 XC12 SF314/354 PCF554 SH204 SH205, Megafile 30/60 Megafile 44 (XF551)
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Commodore C116
Der kleinste Commodore

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Der C116 ist wie der C16 und der Plus4 ein Teil der sogenannten C264er Serie. Zuerst waren diese Computer als professionellere Linie geplant, doch dann als VC20-Nachfolger auf den Markt gebracht. Der C116 steckt in einem modernen, sehr kompakten Gehäuse. Die Tastatur besteht aber im Gegensatz zum C16 und Plus4 aus kleinen Gummitasten, welche das Schreiben trotz niedrigem Gehäuse erschweren. Die Tastatur besitzt dafür eine bessere Anordnung der Tasten als der C16. Sie ist ähnlich zu der vom Plus4 und auch die Pfeiltasten rechts unten sehen dem Plus4 ähnlich. Beim C116 sind es aber im Gegensatz zum Plus4 nicht vier einzelne Tasten sondern ein zusammengefasstes Tastenfeld (welches aber auch gut bedienbar ist). Commodore hat leider einige Anschlüsse geändert, wie den Datasette-Anschluss und die zwei Joystick-Ports. Dadurch konnten Umsteiger vom VC20 ihre alte Hardware nur mit Adapter weiter verwenden. Der Video-Chip ist einer der besten in den Commodore 8 Bit Computern, er hat 121 verschiedene Farben. Auch das BASIC, hier in Version 3.5, wurde stark erweitert und verbessert. Leider wurde der Video- und Soundchip in einen Chip namens TED integriert, um Kosten zu sparen. Der Ton ist nicht mit dem C64 zu vergleichen, er ist leider eher auf Stufe des VC20. Auch schade ist, dass die CPU und der TED sehr fehleranfällig sind. Der Computer hat nur 16 KB RAM, was 1984 schon sehr wenig war. Ein spezielles Floppy-Laufwerk, die 1551, wurde extra für die C264er entwickelt. Die arbeitet schneller als die 1541, ist aber nur an den C264er einsetzbar. Der C116 hat im Gegensatz zum Plus4 keinen User-Port. Insgesamt war der C116 nicht sehr erfolgreich und wurde nach seiner Markteinführung recht billig verkauft. Commodore ahnte dies wohl und führte den C116 nur in Deutschland und ein paar Nachbarländern ein. Es wurden nur ca. 50.000 Stück verkauft.

Weitere Computer der C264er-Serie: C16 und Plus/4.



Der kompakte Computer hat - wie der Plus4 auch - das neue Design von Commodore verpasst bekommen. Die kleinen Gummitasten haben eine zum Plus4 ähnliche Tastaturbelegung. Auch hier gibt es vier Pfeiltasten, die aber aus einem Tastenfeld bestehen, was etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die F-Tasten unterscheiden sich vom C64. Statt F1, F3, F5, F7 (die restlichen sind über Shift-Taste erreichbar) steht nun F1, F2, F3 und HELP auf der Oberseite. Die HELP-Taste dient dazu, Fehler in BASIC-Programmen zu finden. Die ersten Prototypen hatten nur eine Shift Taste und stattdessen die Home/Clear Taste, welche sich bei den Serienmodellen rechts oben befindet.


Hier gut zu sehen ist die Größe des Commodore 116. Der Computer wirkt gegen das Datasette-Laufwerk sehr zierlich. Wie auch die anderen Vertreter der C264er-Serie ist das Gehäuse dunkel.


Auch an der linken Seite gibt es wegen der kompakten Ausmaße einen Anschluss. Hier sitzt der TV-Modulator, den man für den Anschluss des C116 an den Antennen-Eingang des Fernsehers benötigt.


Hier gut zu sehen sind die restlichen Anschlüsse. Rechts ist der Ein-/Ausschalter. Hinten gibt es den Power-Anschluss (9 Volt) für das Netzteil. Dann kommt der erstmals bei Commodore-Heimcomputern eingebaute Reset-Schalter. Gleich geblieben ist der dann folgende Serielle Anschluss. Rechts davon ist der geänderte Datasette-Anschluss. Er hat nun Mini-Buchsen die mit der Datasette 1531 kompatibel sind. Der Modulport ist neu, es passen hier nur spezielle Erweiterungen und Module für diese Computer. Außerdem wird hier die Commodore-Floppy 1551 angeschlossen. Auffallend sind die merkwürdigen Joystickbuchsen. Eine Idee von Commodore, die sich nie als Standard durchgesetzt hat. Danach folgt ein unveränderter Anschluss: Beim Video-Anschluss passen Kabel von anderen Commodore-Heimcomputern.


Die Unterseite des C116 mit dem Typenschild. Auf Plus4, C16 und C116 ist neben der Bezeichnung auch noch der Hinweis auf die "C264er Series" zu finden.


Die kleine Platine des C116 füllt das kompakte Gehäuse vollständig aus. Auf der Platine sitzen CPU, TED (Multifunktionschip für Grafik und Sound), RAM und ROM. Der C116 verfügt wie der C16 über nur 16 KB Speicher.


Das Netzteil des C116 ist ein Standard 9 Volt Netzteil. Statt eines Commodore-eigenen Netzteiles können hier auch Universalnetzteile betrieben werden. Die Qualität der Originalen Netzteile ist nicht sehr gut. Benutzt man den C116 öfters, ist es ratsam, es gegen ein passendes Ersatznetzteil auszutauschen.


Hier die Originalverpackung des C116. Hier wird er vor allem als Lerncomputer vermarktet: Mit "Super-BASIC", 121 Farben und 75 BASIC-Befehlen.
Betriebssystem

Der C116 hat 16 KB Speicher von denen ca. 12 für BASIC Programme zu Verfügung stehen. Im Unterschied zum Plus4 hat er keine eingebauten Programme. Das BASIC ist Version 3.5 und stark erweitert gegen ältere Versionen. So gibt es nun z.B. Befehle für Grafik und Sound. Wieder wurden die Farben geändert, diesmal weiß mit violett. Die Schrift ist schwarz und daher gut lesbar.
3D Modell
Nicht vorhanden!
Interessantes
Entwicklung und Prototypen
Die C264er Serie hat eine bewegte Geschichte, bis die serienreifen Computer verfügbar waren. Mehr dazu gibt es auf der Informations-Seite zu der C264 Serie!
Technische Daten
Erscheinungsjahr: 1984
Gebaut bis: 1985
Ca. Neupreis: € 110
Prozessor/Takt: MOS 7501/8501 (1,76 MHz)
Arbeitsspeicher: 16 KB
Betriebssystem: BASIC 3.5
Grafikchip: 8360 (TED)
Auflösung: Bis zu 320x200
Farben: Max. 121
Soundchip: 8360 (TED)
Sound: 2 Stimmen, mono
Maße: 257 x 184 x 56 mm
Anschlüsse: IEC (seriell)
Modulport
Audio/Video
HF (Antenne)
Datasette (speziell)
2xJoystick (speziell)
Netzteil
Erweiterungen intern: keine
Verkaufszahlen: 43.897 (Deutschland)
51.000 (weltweit)
Rarität:
Sammlung
Die abgebildeten Geräte befinden sich in der Sammlung!
Dazu passend
Passende Laufwerke für den Computer C116:
- 1531
- 1541
- 1541-II
- 1551
- 1570
- 1571
- 1581
© 2009-2013, Stefan Egger.
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